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Besuch des Europarats

Foto: Herbert Meier

Foto: Herbert Meier

Offiziell darf sich die Stadt Neumarkt seit Februar 2020 Intercultural City nennen. Sie ist damit eine von 3 deutschen Städten im europäischen Programm, das der Europarat unterstützt. Die Stadt hat erkannt, dass Interkultur und Diversität eine positive Wirkung auf alle Lebensbereiche und die Stadtgesellschaft hat. Dazu muss die interkulturelle Brille von Akteuren und Verantwortlichen in den Entscheidungsebenen genauso aufgesetzt werden, wie von den Bürgerinnen und Bürgern. So entsteht ein für alle effektives und fruchtbares Netzwerk mit nachhaltigen Strukturen, dass der Europarat von außen begleitet.

Der damalige Integrationsbeauftrage im Stadtrat, Rainer Hortolani, bearbeitete gemeinsam mit Anna Lehrer aus dem Amt für Nachhaltigkeitsförderung den Fragebogen zur Ermittlung des aktuellen interkulturellen Standes der Stadt. Dieser war notwendig, um Teil des Netzwerks Intercultural City zu werden. Alle gesellschaftlichen Bereiche wurden beleuchtet im Fragebogen und anhand der abgegeben Antworten erstellte der Europarat einen Index der Stadt, der auf der Seite des Europarats einzusehen ist.

Anfang Oktober 2021, die Pandemie hatte einen früheren Besuch nicht möglich gemacht, kamen zwei Vertreterinnen des Europarats nach Neumarkt, um sich vor Ort ein Bild zu machen; über die angegebenen Antworten, über mögliche neue (Weiter-)Entwicklungen und letztlich auch zum Kennenlernen der Ansprechpartner in der Stadt.

Empfangen von Oberbürgermeister Thomas Thumann und der Integrationsbeauftragten Rita Großhauser konnten die Vertreterinnen Andrea Wickström und Claire Rimmer die Interkultur in Bereichen sehen, in denen die Stadt bereits gut aufgestellt ist und in Bereichen, wo die Stadt noch Steigerungspotenzial hat. Am Ende wird die Stadt einen perfekt zugeschnittenen Bericht erhalten, der Handlungsstrategie und Modell zugleich sein soll.

Das Programm der beiden Besuchstage wurde von einem haupt- und ehrenamtlichen Organisationsteam entwickelt. Rita Großhauser, Marianne Hortolani, Birgit Albersdörfer, Beate Bindemann sowie die Mitarbeiterinnen im Amt für Nachhaltigkeitsförderung Sümeyra Aytar und Anna Lehrer organisierten kleine Gesprächsrunden mit unterschiedlichen Akteuren in unterschiedlichen Einrichtungen zu den Themen Bildung, Wirtschaft, Ehrenamt, Medien und Kommunikation, Interreligion und wie die Interkultur dort jeweils mitgedacht und -gelebt wird.

Jede Runde für sich wird, dass ist aus der jeweiligen Diskussion sehr geworden, weiter an und mit dem Thema Interkultur arbeiten, gemeinsam, als Netzwerk, damit nachhaltige Strukturen für alle Neumarkter entstehen können.

von Anna Lehrer

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